• Mit der Pee Wee Bluesgang 1982

  • Mit Grobschnitt Jubilee-Tour 1985

  • Mit Crab Shack 2004

  • Mit Green 2014

  • ...bei der Arbeit

Thomas "Tarzan" Waßkönig

Die Birdland Medien Group

Jetzt fing es an richtig professionell zu werden. Die Möglichkeit bei Taco einzusteigen war für mich ein großer Schritt nach vorne. Zwar musste ich die meisten anderen Aktivitäten aufgeben, aber das war mir egal. Taco war ein erstklassiger Frontman und die Band war toll. Für mich war sowas noch Neuland, aber die anderen Musiker hatten alle schon jede Menge Erfahrung mit Bands wie "Blonker" oder bei Vince Weber. Leider ging der Krug dann an der Band vorbei. Wir machten die ersten Aufnahmen im Studio Maschen - die Plattenfirmen waren begeistert - und ----- sie nahmen Taco für eine Solo-Karriere unter Vertrag. Sein erster großer Hit war damals "Put It On The Ritz". Aber die Band war nicht mehr dabei.

Zur gleichen Zeit spielte ich auch bei "Soultrain". Eine Soul- und Discoband, die ein festes Engagement im "Top Ten" in Hamburg hatte. Das war eine ganz tolle Zeit. Fünf schwarze Musiker in der Band. Nur der Gitarrist und ich kamen aus Deutschland. Die haben mir beigebracht was "Groove" wirklich bedeutet.

Dann fing es an ernst zu werden. Anfang der Siebziger stieg ich dann bei "Mousehole" ein. Eine Folk & Country Band aus Hamburg, die schon etabliert war. Damals spielte ich noch Bass und Gitarre. Das Klavier bediente ich nur bei einigen Stücken. Truck-Stop und unsere Band brachten Clubs wie das "Rempter", "Logo", "Cotton Club", "Onkel Pö", "Die Fabrik" und viele andere Clubs mit dieser Musik in Wallungen. Truck Stop startete damals durch und wir - na ja, kommt Zeit - kommt Rat.

Meine ersten Erfahrungen mit Blues und Bluesrock machte ich dann 1973 mit der "David Johnson Band". Ein englischer Bluesgitarrist den es für einige Zeit nach Hamburg verschlagen hatte. Da wurde durch die Clubs getourt und wenn die Kohle mal alle war auch für´n Drink und 'ner warmen Mahlzeit gespielt. Musikalisch war die Zeit sehr wichtig für mich. Ich beschränkte mich ganz auf's Keyboard spielen und lernte eine Menge über das Improvisieren.

1968 durft ich mit zwei Freunden in Hamburg-Lokstedt bei einem Kirchenfest (wir hatten mit unserer ersten Schülerband unseren Übungsraum dort) ein paar Lieder singen. Unser ärgster Konkurrent war damals die Band aus der "8b". Wir waren die "8a". Die Qualität des Fotos bitte ich zu entschuldigen. Ich bin selber geschockt, dass ich es überhaupt noch habe.

Wichtiger Hinweis zum Equipment: Die blauen Teile waren eine Hohner Gesangsanlage. Meine Gitarre war eine weiße Aria-Diamond (Stratocaster Nachbau), Echolette M-40 und eine selbst gebaute Box. Spanplatten und zwei Isophone 12" Speaker. Ich weiß, die Box sieht groß aus - aber groß war damals "IN".

Mit unserer Band tourten wir dann durch alle Klassenzimmer. Damals gab's noch Klassenfeste jedes Jahr. Höhepunkt war dann mal ein Schulfest auf dem wir als Vorband von Frumpy spielen durten. Die kannte damals auch noch keiner so wirklich. Die waren nur viel viel besser als wir.

CD Back from Nowhere

Back From Nowhere

Play:r goes here

Der kleine Soundausschnitt oben soll Euch einen kleinen Eindruck geben, wohin die Reise geht...