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30. März 2009 |
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Schöppingen - Jeder einzelne Raum birgt eine eigne Sparte. Im ersten erstrecken sich schier endlose Schaltpulte mit unzähligen Knöpfen und Reglern. Im nächsten flimmern Filmszenen über nebeneinander geschaltete Bildschirme. Digitale Schnittplätze und ein Kamerapark für Videoproduktionen sind ebenso vorhanden wie Ausrüstung und Knowhow für Fotoprojekte oder die beiden Tonstudios für Musikproduktionen. Damit nicht genug: Ist eines der Studios gar bestückt mit einem 80-Quadratmeter-Aufnahmeraum mitsamt 16 Quadratmeter großer Schlagzeugkabine.
Klingt Multimedia in Werbung und Medien oft irgendwie abstrakt, wird der Begriff leb- und erlebbar im Reich von Thomas Waßkönig. Der Mann, der Jahrzehnte als Berufsmusiker seine Brötchen verdiente, zum Beispiel als Keyboarder der Band Grobschnitt, ist zum Tausendsassa geworden. Einem, der alles kann, alles bietet, aus einer Hand. „Flexibel“, lacht seine Frau Angelika, „das war er schon immer. Fragt man ihn: backst du auch Brötchen?, dann sagt er: klar, ich kauf nur eben ne Brotbackmaschine.“
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30. September 2008 |
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Schöppingen. Zum „zweiten Streich“ des Apfelfestes öffnen drei Betriebe im Gewerbegebiet Nord am Tag der Deutschen Einheit (Freitag, 3. Oktober) ihre Pforten für interessierte Besucher. Zum „Tag der offenen Tür“ laden ein: das „Birdland Studio“ (Video- und Tonstudio), „Happy Pool Börsting“ und das Autohaus Metzler.
Im „Birdland Studio“ von Thomas Waßkönig gibt es eine besonders anschauliche Aktion: Die Jugendfeuerwehrkapelle nimmt im großen Tonstudio eine CD auf. Während der Produktion können die Besucher verfolgen, wie die Lieder aufgenommen und abgemischt werden. Dabei können sie auch durch die berühmte Scheibe blicken, die die Musiker vom Produzenten trennt, der hinter dem Mischpult mit den unzähligen Knöpfen und Reglern sitzt. |
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18. Juli 2008 |
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Schöppingen. Irgendwann war „Tarzan“ das Tour-Leben leid. Mit der Band Grobschnitt war er oft 50 bis 60 Tage auf Tournee. Dann kamen Vorbereitungen und Proben für die neue Platte, schließlich die Zeit im Studio. „Wirklich zu Hause, im Kopf, war man dann vielleicht fünf Tage im Jahr“, sagt Thomas Waßkönig. 1985 ist er bei Grobschnitt als Keyboarder eingestiegen und firmierte in der Band unter dem Spitznamen Tarzan.
An der Diepenheimstraße in Schöppingen steht eine neue, blaugraue Halle. Der von außen nüchtern wirkende Zweckbau entpuppt sich in seinem Inneren als multifunktionales Studio voller Technik: Bildbearbeitung, Filmproduktion von den Aufnahmen über den Schnitt bis zur Nachvertonung, ein großes Tonstudio mit einem Aufnahmeraum, in dem auch eine ganze Kapelle Platz findet. In den Fluren zwischen den Arbeitsräumen hängen Fotos an der Wand und zwei Goldene Schallplatten. Die Bilder zeigen Waßkönig auf diversen Bühnen hinter seiner Keyboard-Burg. Die Goldenen Schallplatten hat er als Produzent bekommen.
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